Hupfeld

Birgit Hupfeld.

Bereits einen Tag vor dem ersten Premierenwochenende der Spielzeit öffnet das Schauspiel Dortmund das Foyer der angestammten Spielstätte am Hiltropwall für eine besondere Vernissage. Theaterfotografin Birgit Hupfeld stellt eine Auswahl ihrer Fotos aus sieben Jahren Schauspiel Dortmund vor.

Birgit Hupfeld fotografiert seit 25 Jahren Inszenierungen

Seit über 25 Jahren fotografiert sie Inszenierungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 15. Dezember, um 18 Uhr im Schauspielfoyer des Schauspielhauses statt. Der Eintritt ist frei. Zu sehen ist die Ausstellung an Vorstellungstagen, jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, wenn das Foyer öffnet. Das Projekt wurde finanziell ermöglicht vom Förderverein des Theaters „Dortmunder für ihr Schauspiel“. Ein Verkauf der Bilder nach Ende der Ausstellung ist geplant.

Allgemeines zum Schauspiel Dortmund:

Seit der Spielzeit 2010/11 ist Kay Voges Direktor der Schauspielsparte. Bei seiner Amtsübernahme wurde fast das gesamte, lange in Dortmund tätige Schauspielensemble nicht verlängert. Kay Voges hat in seiner ersten Spielzeit insbesondere mit der Reihe „Stadt ohne Geld“ (Regie: kainkollektiv & sputnic) sowie der Inszenierung „Heimat unter Erde“ (Regie: Stefan Nolte) überregional Aufsehen erregt und erhielt bei der NRW-Kritikerumfrage der Theater-Fachzeitschrift theater pur sieben von zehn Mal das Prädikat „Theater im Aufwind“.

Seit 2013 erarbeitet das Schauspielhaus mitunter Inszenierungen, die sich dem Geist des eigens konzipierten DOGMAS 20_13 verpflichten. Es plädiert für eine engere und unmittelbarere Verzahnung von Theater- und Filmwelten. Für die erste der DOGMA 20_13-Inszenierungen, Das Fest, wurde Kay Voges für den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2013 in der Kategorie „Beste Regie“ nominiert.

Seit 2015 kooperiert das Schauspiel Dortmund mit Peng! unter dem Logo Die Populistinnen und realisiert mit ihnen gemeinsam Kampagnen und Aktionen.  Auch die Aktionskunstgruppe Zentrum für politische Schönheit inszenierte 2015 im Schauspiel Dortmund ihr erstes Theaterstück, 2099. Wegen eines großen Umbaus der Theaterwerkstätten hat das Schauspiel Dortmund seit Dezember 2015 zudem seine Ersatzspielstätte, den sogenannten „Megastore“, auf Phoenix-West bezogen.

2016 wurde das Schauspiel Dortmund in der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag zum besten Theater in NRW gekürt, die Uraufführung „Die Borderline Prozession“ zur besten Inszenierung eines zeitgenössischen Stoffs. Des Weiteren erhielt es in der Kritikerumfrage 2016 der Fachzeitschrift Theater heute die zweitmeisten Nennungen als bestes Theater im deutschsprachigen Raum. (Quelle: Wikipedia)

Mit dem Stück Die Borderline Prozession von Kay Voges wurde das Schauspiel Dortmund 2017 zum Theatertreffen eingeladen.

Schauspiel Dortmund

Näheres zur Fotografin

Lesen Sie unsere Rezensionen zu Inszenierungen, die demnächst wieder aufgenommen werden:

Trump

Der Futurologische Kongress

Nach Manila

Geächtet (Disgraced)

Die Schwarze Flotte