Matinee

Regisseur Erik Petersen erläutert in der Matinee Details zu Frau Luna

Am Sonntag, 7. Januar 2018, 11.15 Uhr, führen Kapellmeister Philipp Armbruster, Regisseur Erik Petersen und Ausstatterin Tatjana Ivschina (LA CENERENTOLA, HÄNSEL UND GRETEL) in die Operette FRAU LUNA von Paul Lincke ein. Die Solisten Julia Amos, Ileana Mateescu Emily Newton, Johanna Schoppa, Bonko Karadjov und Dirk Weiler werden musikalische Kostproben vorstellen. Die Moderation übernimmt Wiebke Hetmanek, Dramaturgin an der Oper Dortmund.

Nach den Jazz-Operetten von Paul Abraham in den letzten Spielzeiten führt Paul Linckes Frau Luna nun zu den Anfängen der Berliner Operette zurück. Mit dem großen Erfolg der Uraufführung 1899 etablierte Lincke die Operette als das charakteristische Genre der wachsenden Großstadt Berlin. Die Mischung aus Sentiment und Witz, musikalisch gespiegelt in schwungvollen Märschen („Das ist die Berliner Luft“) und gefühlvollen Walzern („Schlösser, die im Monde liegen“), das bodenständige Personal mitten aus Berlin und eine Handlung, die sich aus einer Alltagssituation entwickelt, sind die Zutaten, die auch die zukünftigen Erfolge des Teams Lincke/Bolten-Baeckers auszeichnen.

Der Mann im Mond ist eigentlich eine Dame

Da staunt der Mechaniker Fritz Steppke nicht schlecht, als sich herausstellt, dass der Mann im Mond eigentlich eine Dame ist – und eine piekfeine noch dazu. Der Ausflug im Expressballon hält für die drei Junggesellen aus Berlin so manche Überraschung bereit. Doch weder die Putzkolonne aus Mondelfen noch der lunare Haushofmeister Theophil, der mit seinen irdischen Abenteuern prahlt, weder der pompöse Planetenball noch das spektakuläre Luftballett können die Erkenntnis verhindern, dass es auf dem Mond nicht wirklich anders zugeht als zu Hause. Dafür sorgt nicht zuletzt Frau Pusebach, die sich beherzt an die Fesselleine hängt, um zu verhindern, dass ihr Verlobter Pannecke auf interstellare Abwege gerät.

Karten zur Matinee

Karten sind an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

Lesen Sie auch unsere Besprechungen zu den anderen Inszenierungen der Spielzeit 17/18 am Dortmunder Musiktheater:

La Traviata (Wiederaufnahme)

Arabella

Eugen Onegin

Hairspray

Die Zauberflöte (Wiederaufnahme)