Elkan

Anhand solcher Fotos soll das Mahnmal virtuell rekonstruiert werden. Bildnachweis: Archiv der Akademie der Künste Berlin

Am 2. Dezember vor 140 Jahren wurde er geboren: Bildhauer Benno Elkan, der nach dem Berufsverbot 1935 nach England emigrierte und mit der „Großen Menora“ vor der Knesset in Jerusalem sein berühmtestes Werk schuf. Zu seinem Nachlass gehören sechs Schwarz-Weiß-Fotografien eines Mahnmal-Modells, das der 1960 verstorbene Künstler in seiner Heimatstadt nicht mehr präsentieren konnte.

Seit einiger Zeit setzt sich eine Gruppe um den ehemaligen leitenden Museumsdirektor Wolfgang E. Weick dafür ein, das nie gebaute „Mahnmal für die Toten des Krieges“ in Dortmund zu realisieren – in welcher Form auch immer. Basis und einziger Anhaltspunkt sind die Fotografien eines Tonmodells, die Benno Elkans Enkelin, Beryn Hammil, Dortmund überlassen hat. Anlass war die Einweihung der Benno-Elkan-Allee im Frühjahr 2016.

Weiterlesen