Dortmunder Kulturblog

Alles rund um die Kultur in Dortmund - von Andreas Schröter

Schlagwort: Museum

Corine ist Objekt des Monats

Corine

Corine, entworfen von Franz Anton Bustelli um 1759/1760 als Teil einer 16-figurigen Gruppe der Commedia dell‘ arte. Porzellan, bemalt nach einem Entwurf von Valentino (Garavani), 2007, München, Porzellanmanufaktur Nymphenburg 2008. Foto: Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Cathleen Tasler.

Die elegante Porzellanfigur der Corine im goldenen Kleid ist das „Objekt des Monats“ im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Die Corine, eine Figur aus der Commedia dell’arte, wurde von Franz Anton Bustelli um 1760 für die Porzellanmanufaktur Nymphenburg entworfen. Sie gehörte zu einem Tischschmuck des Münchner Hofes. Bekannt wurde die Figur als Symbol des Internationalen Buchpreises, vergeben bis 2011 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Bayerischen Staatskanzlei. Im Jahr 2008 erhielt der Autor Feridun Zaimoglu den Preis für seinen Roman „Liebesbrand“. Während seines Besuchs in Dortmund anlässlich der Reihe „Stadtgespräche“ im MKK, beschloss er, dem Museum den Preis zu stiften.

Corine im MKK kostenlos besichtigen

Die Corine kann kostenlos im Foyer des MKK (Hansastr. 3) besichtigt werden. Dort liegen auch detaillierte Informationen bereit.

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MKK zeigt Werke von Pieter Hugo

Pieter Hugo

Pieter Hugo: David Akore, Agbogbloshie Market, Accra, Ghana. Aus der Serie „Permanent Error“, 2009-2010. Bild: © Pieter Hugo, | Priska Pasquer, Köln

Die Spuren und Narben der Menschen und ihres Landes – damit setzt sich der südafrikanische Fotograf Pieter Hugo auseinander. Als zweites deutsches Museum überhaupt zeigt das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) vom 25. November 2017 bis zum 13. Mai 2018 Foto-Serien des Künstlers.

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Museum Ostwall eröffnet neu / Kunstpreis für Bastian Hoffmann

 

Museum Ostwall

Bastian Hoffmann (*1983) Gravel pile (Videostill), aus der Tutorial Clip-Serie “Today I want to show you…”, 2012 – fortlaufend 4:33 Min; Video, Farbe, Ton © Bastian Hoffmann

Das Museum Ostwall präsentiert seine Sammlung neu und zeigt parallel Arbeiten des MO-Kunstpreisträgers 2017, Bastian Hoffmann, im Schaufenster.

Was hat eine expressionistische Landschaft aus den 1910er Jahren mit meiner Alltagserfahrung zu tun? Wer genau hinschaut, wird sehen: Weit mehr als gedacht. Mit seiner aktuellen Sammlungspräsentation „Fast wie im echten Leben“ stellt das Museum Ostwall im Dortmunder U überraschende Verbindungen zwischen unserer Lebensrealität und der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts her.

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Neue Ausstellung im Hoesch-Museum

Hoesch-Museum

Ärztliche Untersuchung durch Dr. Otto Quast im Kinderheim Schledehausen. Foto: Hoesch-Museum

Das Kindererholungsheim Schledehausen im Osnabrücker Land war in den 1920er Jahren bis in die Zeit des Nationalsozialismus ein Ort, an dem die Kinder der Hoesch-Arbeiter wieder aufgepäppelt wurden. Unter dem strengen Regiment der Oberin Frau Tilly bekamen die Kinder ausreichend zu essen, spielten, lernten und waren oftmals das erste Mal von zu Hause und ihren Eltern getrennt. Hintergründe und Zusammenhänge beleuchtet die Ausstellung „Auf dem Berge“ (12.11.2017 bis 18.2.2018) im Hoesch-Museum, zu der auch ein museumspädagogisches Programm für Kinder von 5 bis 10 Jahren gehört. Die Ausstellung erzählt von der Organisation des Heimes und dem Alltag der Kinder.

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MKK-Weihnachtsausstellung: Wenn Pyramiden fliegen lernen

 

Pyramiden

Zwei Miniaturpyramiden, um 1980 allg. Region Seiffen im Erzgebirge, DDR, Annaberg-Buchholz/Erzgebirge, Geschwister Schreiter (Hersteller), Privatbesitz
© Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Cathleen Tasler, 2017

Die traditionelle Weihnachtsausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte widmet sich diesmal dem Herzstück deutscher Weihnachtsdekoration: den Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge, mehrstöckigen und oft reich verzierten Kunstwerken mit großer Tradition. „Wenn Pyramiden fliegen lernen“ läuft vom 11. November 2017 bis 7. Januar 2018.

Die Weihnachtspyramide geht auf ein einfaches Lichtgestell zurück, das bereits im Mittelalter aufgestellt wurde. Das mit Papier oder immergrünen Zweigen umwickelte Gestell wurde erst um 1800 im Erzgebirge durch die berühmten, geflügelten Pyramiden ersetzt.

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MKK feiert 2018 den 135. Geburtstag mit großer Jugendstilausstellung

Lovis Corinth: Ostsee, 1902, Öl auf Leinwand. Bild: MKK

Die Ausstellung „Rausch der Schönheit. Die Kunst des Jugendstils“ vom 8. Dezember 2018 bis 23. Juni 2019 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) will den Jugendstil in seiner Vielfalt präsentieren, aber auch die Umbrüche der Zeit aufzeigen und die Frage nach der heutigen Bedeutung stellen.

Mit dem Jugendstil verbindet man heute eine der Schönheit verpflichtete Kunst um 1900. Der Jugendstil (im Französischen „Art Nouveau“, im Englischen „Modern Style“) war jedoch weit mehr: eine umfassende Reformbewegung, die alle Lebensbereiche durchdrang. Die Künstler des Jugendstils verstanden sich als Gestalter des gesamten Lebens – mit Arbeiten zwischen üppiger Ornamentik und schlichten Formen, zwischen luxuriösem, von Hand gearbeitetem Einzelstück und in Serie gefertigten Produkten. Der gemeinsame Nenner: Die Forderung nach einer bewusst gestalteten Einheit des gesamten Lebens.

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