Dortmunder Kulturblog

Alles rund um die Kultur in Dortmund - von Andreas Schröter

Schlagwort: Schauspiel

Biedermann und die Brandstifter / Fahrenheit 451 eröffnet Spielzeit

Brandstifter

Szene aus dem Doppelprogramm Biedermann und die Brandstifter / Fahrenheit 451 (hier Fahrenheit 451) mit Alexandra Sinelnikova und Uwe Schmieder. Foto: Hupfeld

Zur lang erwarteten Wiedereröffnung des Schauspielhauses am Hiltropwall am 16. Dezember inszeniert Regisseur Gordon Kämmerer ein besonderes Premieren-Doppel: Max Frischs tragische Groteske Biedermann und die Brandstifter, gefolgt von Ray Bradburys faszinierende Zukunftsvision Fahrenheit 451.

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Ein Stück Megastore bleibt

Megastore

Ein Stück aus der Zeit im Megastore: „Die Schwarze Flotte“ mit Andreas Beck. Foto: Hupfeld

Vier neue Produktionen feiern im Dezember im Schauspiel Dortmund am Hiltropwall Premiere und läuten die neue Spielzeit nach dem Umzug vom Megastore ein. Nach zwei Jahren Außenspielstätte in Dortmund-Hörde gibt es zurück im Zentrum aber nicht nur viel Neues, sondern auch ein Wiedersehen mit vielen Produktionen aus der Megastore-Zeit.

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Silvesterspecial im Theater im Depot

Silvesterspecial

„EUROPA EXPRESS – reloaded“ ist eines von zwei Stücken, das an Silvester im Theater im Depot zu sehen ist.

Alljährlich verabschiedet das Theater im Depot das Jahr mit dem feierlichen Silvesterspecial, bei dem gleich zwei Stücke gezeigt werden. Die Gäste erwartet ein vergnüglicher Abend, der mit einigen stilgerechten Schmackhaftigkeiten abgerundet wird.

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Birgit Hupfeld zeigt ihre Bilder

Hupfeld

Birgit Hupfeld.

Bereits einen Tag vor dem ersten Premierenwochenende der Spielzeit öffnet das Schauspiel Dortmund das Foyer der angestammten Spielstätte am Hiltropwall für eine besondere Vernissage. Theaterfotografin Birgit Hupfeld stellt eine Auswahl ihrer Fotos aus sieben Jahren Schauspiel Dortmund vor.

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Kunstschule Pia Bohr bietet Schauspielkurse an

 

Pia Bohr

Axel Holst

Pia Bohr hat die Freie Kunstschule Pia im März 2017 gegründet. Sie bietet neben unterschiedlichen, qualitativ hochwertigen Kunstkursen für Kinder und Erwachsene nun auch Schauspielkurse an. Das Besondere daran: Ab Januar übernehmen gestandene Bühnenschauspieler die neuen Kurse. Normalerweise geben Theaterpädagogen Schauspielkurse. Hier jedoch sind es erfahrene Theater- und TV-Schauspieler, die über das Ruhrgebiet hinaus einen exzellenten Ruf genießen: Axel Holst und Andreas Beck werden ab Januar Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Welt des Theaters einführen.

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Silvesterlesung mit Andreas Weißert wieder im Schauspielstudio

Silvesterlesung

Andreas Weißert

Die Silvesterlesung von Andreas Weißert ist inzwischen schon zur Kultveranstaltung geworden und fand im vergangenen Winter sogar in der Ausweichspielstätte Megastore statt. Jetzt kommt die beliebte Veranstaltung wieder ins Studio im Schauspiel am Hiltropwall. Unter dem Titel „…und ich begehre nicht Schuld daran zu sein“ widmet sich Weißert in diesem Jahr dem Thema „Krieg und Frieden in der Literatur“ mit Texten unter anderem von Homer, Shakespeare, Schiller, Goethe, Tolstoi, Lessing, Krauss, Borchert und Böll.

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Theater im Depot: Sir Gabriel Trafique zeigt erneut Hamlet

Hamlet

Szene aus Hamlet. Foto: Sabrina Richmann

Nach erfolgreicher Premiere am 20. Oktober zeigt das Künstlerkollektiv Sir Gabriel Trafique seine Interpretation  des Shakespeare-Klassikers Hamlet erneut am 9. und 10. November im Theater im Depot.

Zitate aus Hamlet

Gleich drei Hamlet-Darsteller wagen sich ans Zweifeln und Zaudern und probieren sich an die Auseinandersetzung mit unserer Zeit und den existenziellen Fragen. Sie suchen nach einem würdevollen Sein oder Nichtsein und finden Orientierung an Shakespeares Klassiker. Sie wagen ein Experiment über das Mensch-Sein. Was ist die Quintessenz von diesem Staub? Wie geht es moralisch verantwortlich zu leben – zwischen den unübersichtlichen Parametern des 21. Jahrhunderts, im Wirbel der unendlichen Möglichkeiten?

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Theater im Depot: Zombification ist ein gelungener Gruselspaß

Zombification

Das Zombieballett. Foto: Theresa Mielich

Zombification heißt eine Produktion des freien Theaterkollektivs Komplott legal, die jetzt an drei Abenden im Theater im Depot zu sehen war. Weitere Vorstellungen sollen ab Januar folgen. Unter der Regie von Isabel Stahl, die auch als Dramaturgin am Kinder- und Jugendtheater tätig ist, geht’s in diesem etwa eine Stunde kurzen Stück – na klar – um Zombies. Und das Ganze ist vor allem eines: ein Riesenspaß, der sich sympathischerweise selbst nicht allzu ernst nimmt. Neun Mitglieder des Dortmunder Sprechchors dürfen – aufwändig zum Zombie geschminkt – über die Bühne wanken und gelegentlich ein wenig grunzen. Wer hätte nicht seine anarchischen und sinnbefreiten Momente, in denen er gerne mal mit ihnen tauschen würde?!

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KJT: „Der gestieftelte Kater“ ist Weihnachtsmärchen

Weihnachtsmärchen im KJT

Szene aus „Der gestiefelte Kater“ mit Andreas Ksienzyk, Bettina Zobel, Johanna Weißert, Rainer Kleinespel und Thorsten Schmidt. Foto: Hupfeld

Der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters, Andreas Gruhn, beschwört dieses Jahr die romantische Märchenwelt des Charles Perrault herauf. Für Zuschauer ab 6 Jahren ist ab dem 10. November „Der gestiefelte Kater“ als Weihnachtsmärchen zu sehen.

Es war einmal ein armer Müllerbursche mit Namen Hans, der erbte von seinem Vater nichts weiter als einen Kater. Was sollte er mit dem armseligen Vieh anfangen? Der jagdfaule Kater war doch bloß ein unnützer Esser mehr. Er beschloss, ihn zu schlachten und sich aus dem Fell schöne Handschuhe für kältere Tage zu machen, so hätte er im Winter zwar Hunger, aber wenigstens warme Hände.

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Theater im Depot: „Hamlet“ von Sir Gabriel Trafique ist laut, düster – und eindrucksvoll

Szene aus „Hamlet“ mit Lucia Schulz. Foto: Sabrina Richmann

Wer mal etwas von „Sir Gabriel Trafique“ gesehen hat – dem früheren „Sir Gabriel Dellmann“ –, wird ahnen, dass auch in der neuesten Theater-Produktion dieser Künstler-Vereinigung, „Hamlet – ein multimedialer Parcours nach Shakespeare“, nicht unbedingt eine Handlung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss zu erwarten ist. Wie seine Vorgänger besteht das Stück vielmehr aus Performance-Elementen, Film-Einspielern, herkömmlichem Schauspiel und Live-Videos, wie sie auch das Schauspiel Dortmund gerne einsetzt. Die Shakespeare-Vorlage kommt nur noch als gelegentlicher Zitaten-Geber vor. Premiere war am Freitag im Theater im Depot.

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